Bodeneffekt-Teile selbst anbringen?

Bodeneffekt-Teile selbst anbringen?

Mit den richtigen Bodeneffekt-Teilen können sie Optik und Fahrverhalten Ihres Autos deutlich aufwerten. Aerodynamische Kotflügel, Spoiler, Wirbelgeneratoren und Luftdämme drücken Ihren Wagen bei hohen Geschwindigkeiten förmlich in die Straße. Diese Karosserie-Teile sind deshalb nicht nur dazu da, gut auszusehen, sondern sie verrichten wichtige Arbeit an und unter Ihrem Auto. Sie sind meistens im Windkanal getestet und optimiert worden, um vor allem am Heck für sehr viel Abrieb und Traktion zu sorgen sowie um bei hohen Geschwindigkeiten Stabilität zu bieten. Und das Ganze möglichst ohne viel zusätzlichen Sprit-Verbrauch oder gar dem Motor zu viel Leistung zu nehmen.

Im Allgemeinen werden Sie viel Geld sparen, wenn Sie Ihre Karosserie-Teile von Händlern kaufen, die Marken von Drittanbietern im Sortiment haben. Die Angebote des Herstellers sind da meistens deutlich teurer. Die Qualität ist aber meistens gleich oder zumindest vergleichbar. Wenn Sie die Teile dann noch selbst anbringen, sparen Sie nochmal viel Geld. Aber sollten Sie das auch tun? Nun, die Antwort hängt von Ihren Fähigkeiten ab und davon, welche Teile und welches Material Sie gewählt haben.

Karosserieteile aus Kunststoff und mit sehr einfachen Formen sind meist auch einfach einzubauen, da sie leichter sind und zu einem gewissen Maß auch problemlos gebogen werden können. Manche Teile haben schon Klebestreifen angebracht, sodass die Arbeit im Handumdrehen erledigt ist. Glasfaser-Teile oder solche, die sehr komplexe Struktur haben, verlangen da schon ein Mehr an Erfahrung und sollten deshalb nur angegangen werden, wenn Sie schon einmal ähnliche Arbeiten an Ihrem Fahrzeug verrichtet haben.

Der ganze Prozess der Anbringung ist dann nämlich etwas kompliziert. Als erstes müssen die Teile „trocken“ angepasst werden, was Erfahrung benötigt, um richtig gemacht zu werden. Das beinhaltet alle Anpassungen, die vorgenommen werden müssen, damit die Teile richtig passen. Zum Beispiel Abfeilen und –Schmirgeln von überstehenden Kanten und Auffüllen aller Ritzen, damit am Ende alles auch wirklich ganz genau passt. Dies sollte man dann doch lieber einem professionellen Anbieter überlassen, da er es sehr wahrscheinlich deutlich schneller und billiger erledigen kann als ein Amateur. Dann kommen Vorbereitung, Anbringung und natürlich Lackierung der Teile.

Wenn Sie also mit dem Gedanken spielen, Karosserie-Teile aus Glasfasern oder in sehr komplizierten Formen zu kaufen, suchen  Sie sich am besten schon vor dem Kauf eine Werkstatt, um unliebsame Überraschungen zu vermeiden.  Ihr Karosseriebauer sollte mindestens über ein Jahr Erfahrung in der Anbringung von Bodeneffekt-Teilen verfügen. Er wird aber wohl schneller und billiger sein als Einer, der 30 Jahre Erfahrung hat, aber niemals solche Teile verbaut hat.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.