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Bodeneffekt-Teile selbst anbringen?

Bodeneffekt-Teile selbst anbringen?

Mit den richtigen Bodeneffekt-Teilen können sie Optik und Fahrverhalten Ihres Autos deutlich aufwerten. Aerodynamische Kotflügel, Spoiler, Wirbelgeneratoren und Luftdämme drücken Ihren Wagen bei hohen Geschwindigkeiten förmlich in die Straße. Diese Karosserie-Teile sind deshalb nicht nur dazu da, gut auszusehen, sondern sie verrichten wichtige Arbeit an und unter Ihrem Auto. Sie sind meistens im Windkanal getestet und optimiert worden, um vor allem am Heck für sehr viel Abrieb und Traktion zu sorgen sowie um bei hohen Geschwindigkeiten Stabilität zu bieten. Und das Ganze möglichst ohne viel zusätzlichen Sprit-Verbrauch oder gar dem Motor zu viel Leistung zu nehmen.

Im Allgemeinen werden Sie viel Geld sparen, wenn Sie Ihre Karosserie-Teile von Händlern kaufen, die Marken von Drittanbietern im Sortiment haben. Die Angebote des Herstellers sind da meistens deutlich teurer. Die Qualität ist aber meistens gleich oder zumindest vergleichbar. Wenn Sie die Teile dann noch selbst anbringen, sparen Sie nochmal viel Geld. Aber sollten Sie das auch tun? Nun, die Antwort hängt von Ihren Fähigkeiten ab und davon, welche Teile und welches Material Sie gewählt haben.

Karosserieteile aus Kunststoff und mit sehr einfachen Formen sind meist auch einfach einzubauen, da sie leichter sind und zu einem gewissen Maß auch problemlos gebogen werden können. Manche Teile haben schon Klebestreifen angebracht, sodass die Arbeit im Handumdrehen erledigt ist. Glasfaser-Teile oder solche, die sehr komplexe Struktur haben, verlangen da schon ein Mehr an Erfahrung und sollten deshalb nur angegangen werden, wenn Sie schon einmal ähnliche Arbeiten an Ihrem Fahrzeug verrichtet haben.

Der ganze Prozess der Anbringung ist dann nämlich etwas kompliziert. Als erstes müssen die Teile „trocken“ angepasst werden, was Erfahrung benötigt, um richtig gemacht zu werden. Das beinhaltet alle Anpassungen, die vorgenommen werden müssen, damit die Teile richtig passen. Zum Beispiel Abfeilen und –Schmirgeln von überstehenden Kanten und Auffüllen aller Ritzen, damit am Ende alles auch wirklich ganz genau passt. Dies sollte man dann doch lieber einem professionellen Anbieter überlassen, da er es sehr wahrscheinlich deutlich schneller und billiger erledigen kann als ein Amateur. Dann kommen Vorbereitung, Anbringung und natürlich Lackierung der Teile.

Wenn Sie also mit dem Gedanken spielen, Karosserie-Teile aus Glasfasern oder in sehr komplizierten Formen zu kaufen, suchen  Sie sich am besten schon vor dem Kauf eine Werkstatt, um unliebsame Überraschungen zu vermeiden.  Ihr Karosseriebauer sollte mindestens über ein Jahr Erfahrung in der Anbringung von Bodeneffekt-Teilen verfügen. Er wird aber wohl schneller und billiger sein als Einer, der 30 Jahre Erfahrung hat, aber niemals solche Teile verbaut hat.

8 einfache Grundregeln um Ärger beim Auto-Leasing zu vermeiden

8 einfache Grundregeln um Ärger beim Auto-Leasing  zu vermeiden

Niedrige monatliche Raten für eigentlich sehr teure Autos haben eine große Anziehungskraft. Doch einmal abgeschlossen ist es schwer aus dem Vertrag raus zu kommen und meistens kann man nicht einmal das Fahrzeug wechseln. Deshalb ist es wichtig, sich vor dem Abschluss der Vertrags genau klar zu sein, was man braucht. Hier sind einige Tipps, die Ihnen bei der Entscheidung helfen werden:

Leasen Sie ein Auto nicht aus dem Bauch heraus oder nur auf Empfehlung des Händlers. Viele hatte eigentlich nicht vor, ein Auto zu leasen, haben sich dann aber von den augenscheinlich günstigen Angeboten verführen lassen.

Schließen Sie keinen Vertrag ab, bevor Sie nicht ganz genau verstehen, wie Leasing funktioniert und wie die Zahlungen zustande kommen. Informieren Sie sich unbedingt unabhängig. Auch viele Händler verstehen Leasing oft nicht richtig und sind nie eine gute Quelle für unabhängigen Rat.

Leasen Sie kein Auto, wenn Sie mehr als 20.000 km Im Jahr fahren. Leasing basiert auf der Grundlage, dass Sie nur so viel für ein Auto zahlen, wie Sie es auch nutzen, anstatt den gesamten Preis für das Auto zu zahlen. Deshalb sind die Leasing-Raten meistens niedriger als die entsprechenden Kredit-Raten für das jeweilige Auto. Wenn Sie mehr als 20.000 km im Jahr fahren, lohnt es sich meistens eher, das Auto gleich ganz zu kaufen.

Leasen Sie nicht um zu kaufen. Erst Leasing-Raten zu zahlen und danach das Auto zu kaufen ist immer teurer als das Auto gleich zu kaufen.

Leasen Sie das gleiche Fahrzeug nie länger als für drei Jahre oder für die Dauer der Herstellergarantie. Sie wollen nicht für teure Reparaturen aufkommen müssen, wenn die Garantie für ein Fahrzeug abläuft, das nicht einmal Ihnen gehört. Die meisten Herstellen haben eine dreijährige Garantie für Neuwagen, manche sogar länger.

Leasen Sie nur ein Auto, wenn Sie für gewöhnlich gut mit Ihren Fahrzeugen umgehen. Die meisten Firmen verpflichten Ihre Kunden im Vertrag dazu, regelmäßige Wartungen vornehmen zu lassen und alle Beschädigungen beheben zu lassen, die nicht durch Abnutzung auftreten. Versäumnis kann einen teuer zu stehen kommen, wenn das Fahrzeug bei Ablauf des Vertrags zurück gegeben wird.

Wenn Sie ein individualisiertes Auto wünschen, ist Leasing ganz sicher nichts für Sie. Denn dann gehört das Fahrzeug nicht Ihnen und der eigentliche Besitze sieht es gar nicht gerne, wenn Sie Veränderungen an seinem Besitz vornehmen. Wenn Sie irgendetwas verändert haben, machen Sie dies vor Rückgabe des Fahrzeugs rückgängig.

Leasen Sie auch kein Auto, wenn Sie in naher Zukunft Veränderungen in Ihrem Lebensstil oder Ihrem Fahrzeuggeschmack erwarten. Es kann sehr kompliziert und teuer werden, wenn Sie den Leasing-Vertrag vorzeitig beenden wollen. Wenn Ihr Job gefährdet ist, Sie Gesundheitsprobleme haben oder Ihre Frau Drillinge erwartet, könnte das Auto, das Sie heute leasen, nicht das Auto sein, dass Sie morgen brauchen.

Zusätzliche Fahrkurse

Zusätzliche Fahrkurse

Es ist niemals zu spät fahren zu lernen. Genauso ist es niemals eine schlechte Idee einen Aufbaukurs zu besuchen. Das gilt gleichermaßen für die, die selten fahren wie für die, die regelmäßig auf der Straße unterwegs sind.

Es werden viele Kurse für diejenigen angeboten, die ihre Fahrkünste verbessern wollen oder noch Techniken erlernen wollen, wie sie mit ihrem Auto sicher umgehen. Ein Beispiel ist das Fahrsicherheitstraining des ADAC. Dies ist ein Weg, wie Sie Ihre Kontrolle über Ihr Fahrzeug verbessern können und sich die Gefahren und Herausforderungen besser bewusst machen können, die längst nicht jedem Kraftfahrer bewusst sind. Hier wird dem Teilnehmer beigebracht, wie man auf sichere Art innerhalb der der gesetzlichen Richtlinien Fortschritte macht und dabei die Umgebung, also zum Beispiel Straßen- und Wetterverhältnisse, mit beachtet. Um Kraftfahrer für die Teilnahme an solchen Kursen zu belohnen, beziehen viele KFZ-Versicherer dies in die Berechnung der Versicherungs-Prämien mit ein und man kann so oft schon deutlich Geld sparen. Aber selbst wenn sich für Sie am Ende des Kurses keine Ersparnis ergibt, ist es gut zu wissen, dass man bestens gerüstet ist, um verschiedenste Situationen sicher zu meistern oder zu verhindern, dass man überhaupt in solche gefährlichen Situationen gerät.

Andere Kurse, die besonders für jüngere Fahrer angeboten werden, beinhalten Fahren auf der Autobahn oder bei Nacht. Die wenigen Fahrstunden, die Fahranfänger unter diesen Bedingungen verbracht haben, bereiten nur unzureichend auf das sichere Fahren vor. Das tägliche Fahren auf der Autobahn ist deutlich komplexer und stressiger als in der Fahrstunde und zusätzliche Faktoren wie ungewöhnliche Straßenführung, unbekannte Ausschilderung oder einfach nur erhöhtes Verkehrsaufkommen bei hohen Geschwindigkeiten tun ihr Übriges, um den Schwierigkeitsgrad noch zu erhöhen.

Nachtfahr-Kurse sind eine weitere Art von Fahrtraining, die weit verbreitet ist. Obwohl Fahranfänger eine kurze Gelegenheit hatten, bei Nacht zu fahren, reicht das nicht aus, um sich wirklich sicher zu fühlen. Fahrer sollten sich aus Sicherheitsgründen beim Fahren selbst sicher fühlen, egal ob am Tag oder in der Nacht. Nachtfahrten bedingen einen anderen Fahrstil und erfordern deutlich mehr Konzentration, da es eine Reihe von versteckten Gefahren gibt, wie Fußgänger in dunkler Kleidung, Fahrradfahrer mit schlechter Beleuchtung oder sogar Wildwechsel. Zusätzlich können in Innenstädten, besonders in den frühen Morgenstunden, Betrunkene ein hohes Risiko darstellen. Abhängig von der Tages- oder Nacht-Zeit gibt es sehr unterschiedliche Gefahren, derer man sich bewusst sein muss, weshalb ein zusätzlicher Kurs die Sicherheit auf der Straße deutlich verbessern kann.

Mit diesen zusätzlichen Kursen heben Sie Ihre Fahrkünste auf den nächsten Level und können sogar finanziell durch die besseren Versicherungs-Prämien noch deutlich Profit raus schlagen.

Schützen Sie Ihr Auto vor der Hitze

Schützen Sie Ihr Auto vor der Hitze

Heißes Klima kann alles an und in Ihrem Fahrzeug beeinflussen, vom Armaturenbrett bis zum Reifendruck. Es ist sehr wichtig, dass Sie die nötigen Schritte unternehmen, um Ihr Auto vor den schädlichen Einflüssen der Hitze zu schützen, besonders wenn Sie in einer Gegend mit sehr heißen Sommern leben.

Als erstes müssen Sie sicher stellen, dass Ihr Fahrzeug regelmäßig und gewissenhaft gewartet wird, was Sie natürlich auch das ganze Jahr tun sollten, nicht nur im Sommer. Regelmäßige Wartungen können Kleinigkeiten schon korrigieren, bevor sie zu großen Problemen werden oder solche Probleme schon von vornherein verhindern.

Um das Innere Ihres Autos vor starker Hitze und Sonneneinstrahlung zu schützen, können Sie die Sitze und das Armaturenbrett mit Schutzüberzügen aus Vinyl oder Leder überziehen. Tönen Sie die Windschutzscheibe und die Fenster für noch mehr Sonnenschutz und um UV-Licht auszusperren.

Zu hohe Temperaturen können die Lebensdauer der Batterie stark verkürzen, da sie zu einer erhöhten Flüssigkeits-Verdampfung führen. Deshalb kann es sein, dass Sie Ihre Batterie mit destilliertem Wasser auffüllen müssen. Vergewissern Sie sich am besten frühzeitig, dass Ihre Batterie destilliertes Wasser braucht. Sorgen Sie außerdem immer dafür, besonders aber in heißen Sommermonaten, dass ausreichen Kühlflüssigkeiten im System sind, damit der Kühler richtig und effektiv arbeiten kann.

Übermäßige Hitze kann zu einem falschen Reifendruck führen. Überprüfen Sie regelmäßig die Reifen Ihres Autos, zum Beispiel an einer Waschanlage oder Tankstelle. Hohe Temperaturen sorgen für einen erhöhten Reifendruck, überprüfen Sie deshalb Ihre Reifen, bevor Sie eine weite Strecke gefahren sind, da dann die Reifen noch relativ kühl sind. Den optimalen Reifendruck finden Sie im Handbuch Ihres Fahrzeugs und kümmern Sie sich auf jeden Fall zeitnah darum, falsche Reifendrücke zu korrigieren. Die Reifen sind schließlich der Teil der Autos, durch den die ganze Kraft von Antrieb, Lenkung und Bremsen gehen muss.

Ein sauberes, glänzendes Auto tut mehr als nur gut aussehen. Eine saubere Oberfläche schützt vor Hitzestrahlung genauso wie vor Hitze aufnehmendem Dreck und Rost. Saubere Autos blocken Hitze deutlich besser ab als Schmutzige.

Überprüfen Sie, ob die Klimaanlage korrekt arbeitet, bevor Sie sich bei hohen Temperaturen auf den Weg machen. Wenn Sie eine lange Strecke vor sich haben, versuchen Sie möglichst schon früh am Morgen los zu fahren, wenn es noch kühl ist. Falls Sie mit Kindern oder Haustieren reisen, installieren Sie Sonnenschütze für die Seitenfenster um sie kühl zu halten.

Informieren Sie sich auch darüber, wie Zusatzversicherungen helfen können, Ihr Fahrzeug gegen alle durch die sommerlichen Umstände ausgelösten oder verstärkten Widrigkeiten zu schützen. Viele Versicherer bieten solche Zusatzversicherungen.

Wenn Sie solche Schritte unternehmen, wie zum Beispiel Schutzbezüge aufzuziehen, Ihre Batterie zu beschützen, Ihre Kühlflüssigkeiten nach zu füllen und Ihre Reifendrücke im Auge zu behalten, können Sie sehr dazu beitragen, dass Ihr Auto in den heißen Sommermonaten sicher und effizient bleibt. Und am wichtigsten sind natürlich die regelmäßigen Wartungen.

9 außergewöhnliche Autos

9 außergewöhnliche Autos

 

Einige Autos haben etwas ganz besonderes an sich. Diese atemberaubenden Sportwagen treiben den Coolness-Faktor des Fahrers in ungeahnte Höhen. Grundsätzlich kann man sagen, dass solche Autos in diese Kategorie fallen, die man nicht so häufig sieht. Ein cooles Auto ist eins, in dem Mann mit seiner neue Flamme herumfahren will. In diesem Artikel werden wir einige der coolsten Autos betrachten.

Ferrari FF

Ferrari ist eine der angesagtesten und begehrenswertesten Marken überhaupt. Stellen Sie sich nur einmal vor, dieses Auto auf einer vereisten Straße zu fahren, mit dem frischen Wind im Gesicht. Das Auto wird durch einen Computer gesteuert und kann Drehmoment sowie Bremskraft an die Umgebung und Fahrsituation anpassen.

Jaguar XKRS

Dieses Auto lebt für Action und bei ihm geht es nur um Leistung. Der Jaguar XKRS wurde nicht für raffiniertes Aussehen entworfen, sondern allein für unschlagbare Fahrleistung. Das Auto ist perfekt ausbalanciert und aerodynamisch auf höchste Geschwindigkeiten getrimmt. Der mächtige V8-Motor mit doppeltem Roots-Kompressor gibt noch einmal mehr unbarmherzigen Speed.

Aston Martin One-77

Aston Martin ist ohne Frage der coolste Autohersteller in Großbritannien und da ist es kein Wunder, dass diese Autos in den James-Bond-Filmen vorkommen. Und dieser Wagen ist der coolste Aston Martin aller Zeiten. Unter der unvergleichlichen Karosserie werkelt ein 750-PS-Motor, deutlich mehr als fast alle anderen Autos auf dem Markt. Das Fahrgefühlt in diesem supercoolen Auto ist unvergleichlich.

Spyker C12 Zagato

Dieses Auto wurde in Anlehnung an die Formel 1 entwickelt und dieser Stil spiegelt sich deutlich in der Karosserie wieder. Es ist die perfekte Mischung von Kraft und Stil. Sein kraftvoller Motor entwickelt 500 PS und kann mit Kompressor-Aufladung sogar 650 PS erreichen. In diesem Wagen würde sicher jeder gerne seine Frau ausführen.

Audi R8

Audi hat die letzten Jahrzehnte viele hervorragende Autos hergestellt. Alle diese Wagen haben eine einzigartige Eleganz und Coolness in sich. Der R8 sieht aus wie ein Tarnkappenbomber auf der Straße und man kann sicher sein, dass überall die Leute Fotos schießen werden, wo er vorfährt. Sein 4.2l V8-Motor entwickelt 525 PS.

Pagani Huayra

Dieses Auto ist noch gar nicht auf dem Markt, hat aber schon tausende von Fans gewonnen. Im Huayra sitzt ein mit zwei Turboladern aufgeladener 12-Zylinder-Motor von Mercedes mit enormen 6.0l Hubraum. Dieser gigantische Motor bringt ebenso gigantische 700 PS auf die Waage. Das Auto ist mit seiner aktiven Aerodynamik für Geschwindigkeiten bis zu 380 km/h ausgelegt.

Chevrolet Corvette

Der klassische amerikanische Sportwagen ist gleichzeitig einer der Bezahlbarsten. Hier bekommt man eindeutig am meisten Leistung und Stil für den Preis. Dieses Auto hat die amerikanischen Straßen seit 1953 in der einen oder anderen Form beherrscht. Die sechste Generation hat einen 6.2l-Motor, der 638 PS entwickelt.

 

Dodge Viper

Die Viper gilt vielen Kennern als das klassische „Muscle Car“ und ist deshalb nicht nur in Amerika ein Synonym für cool. Dieses Auto war eines der weltweit ersten mit 10-Zylinder-Motor auf dem Markt. In seiner jetzt fünften Generation wird es von einem 8.4l-Motor angetrieben, der 640 PS schafft.

 

Lamborghini Murcielago

Dieses Auto ist der Traum jedes jungen Mannes und ist auf Unmengen Postern in Kinderzimmern und Werkstätten auf der ganzen Welt abgebildet. Wer diesen Wagen fährt, ist in einer Klasse für sich.

Fahren im Dunkeln

Fahren im Dunkeln

Viele Menschen sind nicht im Nachtfahren geübt. In der Stadt sind die Straßen auch nachts beleuchtet. Doch auf der Landstraße oder der Autobahn kann man mit diesem Luxus nicht rechnen. Nehmen Sie sich die folgenden Tipps zum Fahren in der Dunkelheit zu Herzen um sicher zu Ihrem Ziel zu kommen.

1. Halten Sie das Wageninnere dunkel. Je heller es im Inneren Ihres Autos ist, umso schwieriger wird es für Ihre Augen sich an die Dunkelheit zu gewöhnen, wodurch die Sehfähigkeit sehr reduziert wird. Wenn Sie die Scheinwerfer anmachen, schaltet Ihr Wagen sehr wahrscheinlich auch schon automatisch in den Nachtfahrmodus und alle Displays und Anzeigen auf dem Armaturenbrett werden dunkler.

2. Schauen Sie kurz in die dem Gegenverkehr gegenüber liegende untere Ecke der Windschutzscheibe um die Blendung durch die Scheinwerfer Ihnen entgegen kommender Verkehrsteilnehmer zu verringern. Sie werden sonst für einige Momente geblendet und sind somit praktisch blind, bis Ihre Augen sich wieder an die Dunkelheit gewöhnt haben. Einige Autos haben auch eine Nachteinstellung für den Rückspiegel, sodass sie ein Blenden durch die Scheinwerfer des nachfolgenden Verkehrs unterdrücken.

3. Geben Sie Ihren Augen einen Moment Zeit sich an die Lichtverhältnisse zu gewöhnen, bevor Sie aufbrechen. Von einem hell erleuchteten Raum in ein dunkles Auto zu wechseln verlangt Ihren Augen einiges ab. Deshalb ist es besser, den Augen einige Minuten Zeit zur Gewöhnung zu geben. Sie werden so deutlich weiter sehen können.

4. Fahren Sie aufgrund der schlechten Sichtverhältnisse in der Dunkelheit langsamer. Im Dunkeln zu fahren ist dem Fahren in dichtem Nebel ähnlich. Nur weil Sie die Gefahr noch nicht sehen können, heißt das nicht, dass sie nicht da ist. Bei schlechter Sicht sollten Sie auf jeden Fall immer die Geschwindigkeit reduzieren, egal ob es an den Lichtverhältnissen oder am Wetter liegt.

5. Fahren Sie nicht mit einem Wagen, der Ihnen fremd ist. Es ist schon schwer genug, im Dunkeln die Umgebung einzuschätzen. Wenn Sie gleichzeitig auch noch mit den Feinheiten Ihres Fahrzeuges kämpfen, kann es leicht durch die Ablenkung zu einem Unfall kommen.

6. Halten Sie Ihr Fahrzeug in Schuss. Sie sollte Kühlflüssigkeit, Bremsklötze und Reifenprofil regelmäßig checken. Ein gut gewartetes Auto verringert die Unfallwahrscheinlichkeit deutlich, egal ob in der Nacht oder am Tag.

Ihr Sehvermögen in der Nacht kann von vielen Faktoren abhängen, einschließlich Ihrer Gesundheit. Solange Sie jedoch Ihren Sehtest bestanden haben und fahrtauglich sind, müssen Sie keine Angst vor Nachtfahrten haben, wenn Sie die obigen Tipps befolgen.

 

Einen Getriebeschaden frühzeitig erkennen


Wenn Sie mit Ihrem Auto fahren, merken Sie vielleicht, dass die Schaltvorgänge länger brauchen oder es beim Schalten ruckelt. Das sind Anzeichen dafür, dass Ihnen ein baldiger Getriebeschaden droht. Überprüfen Sie, ob Ihr Fahrzeug Flüssigkeit verliert, was an einer undichten oder gebrochenen Leitung liegen könnte.

Falls Sie auf diese frühen Warnzeichen nicht reagieren, kann es sein, dass Sie das gesamte Getriebe ersetzen lassen müssen, was sehr teuer ist. Zum jetzigen Zeitpunkt kann es wahrscheinlich noch für relativ wenig Geld repariert werden. Wenn Sie das Problem ignorieren und einfach weiter mit Ihrem Auto fahren, als wäre nichts, wird der erhöhte mechanische Verschleiß Ihrem Getriebe sicher früher oder später den gar aus machen.

Das ist ähnlich wie beim menschlichen Körper: wenn Sie wissen, dass Sie einen erhöhten Cholesterinspiegel haben und trotzdem weiter gesättigte Fettsäuren essen, werden Sie irgendwann eine Verstopfung in einer Vene haben und einen Herzinfarkt erleiden. Den Schaden, den Sie anrichten, kann man dann nicht mehr reparieren. Genauso ist es auch beim Getriebe.

Am besten suchen Sie einen guten Mechaniker, der sich auf Getriebe-Reparatur und -Wartung spezialisiert hat, aber auch andere Reparaturleistungen anbietet. Einige Getriebespezialisten werden versuchen Sie davon zu überzeugen, dass Ihr Getriebe auf jeden Fall komplett ausgetauscht werden muss, selbst wenn es eigentlich nur gewartet oder repariert werden müsste. Schauen Sie sich Reparaturwerkstätten an, die auch Arbeiten an Bremsen, Motor etc. anbieten.

Achten Sie auf jeden Fall darauf, dass der KFZ-Mechaniker eine ASE-Zertifizierung hat. Diese erfordert u.a. zwei Jahre Berufserfahrung. Damit haben Sie eine deutlich höhere Chance, nicht über den Tisch gezogen zu werden. Solche Mechaniker sind zumeist ehrlich und auf guten Service bedacht. Oft bieten sie kostenlose Kostenvoranschläge und geben sogar Garantie.

Lassen Sie ihr Getriebe in drei oder vier verschiedene Werkstätten untersuchen und lassen Sie sich alles schriftlich geben. Achten Sie darauf, wie man mit Ihnen redet und ob Sie den Eindruck haben, dass man sich wirklich um Sie kümmert und nicht nur den schnellen Profit will. Nehmen Sie sich immer die Zeit, um sicherzustellen, dass Sie genau verstehen, welche Reparatur- oder Wartungs-Arbeiten an Ihrem Auto ausgeführt werden sollen, bevor Sie den Zuschlag geben.

Ein modernes Getriebe hat viele Teile die schwer zu diagnostizieren sind. Mit dem modernen Diagnose-Equipment, das heutzutage Werkstätten zur Verfügung steht, ist es jetzt deutlich einfacher, die genaue Ursache eines Problems zu erkennen und zu beheben als noch vor wenigen Jahren. Deshalb sollten Sie auf jeden Fall schon frühzeitig herausfinden, ob ein Getriebeschaden naht oder ob doch nur ein Ölwechsel nötig ist.

Die richtigen Bremsbeläge wählen

Die richtigen Bremsbeläge wählen

Die meisten Menschen verschwenden nicht viele Gedanken an ihre Bremsen. Dabei ist die Bremsanlage in Ihrem Auto viel wichtiger als alle anderen Mechanismen oder Komponenten, denn sie schützen Sie im Notfall mehr als alles Andere.

Bremsen bestehen aus vielen Teilen die zusammen auf die Eingaben durch den Fahrer reagieren und das Fahrzeug verlangsamen oder stoppen. Ein sehr wichtiger Teil sind die Bremsbeläge, denn sie haben einen großen Einfluss auf die Bremskraft und somit auf die Länge des Bremsweges.

Aufgrund der vielen verschiedenen Arten von Fahrzeugen gibt es auch verschiedene Arten von Bremsen. Die Bremsbeläge sind dabei immer starken Kräften ausgesetzt und ständig hart am arbeiten. Generell lässt sich sagen, dass umso schneller ein Auto fährt, desto stärker werden die Bremsen beansprucht.

Was sind also die verschiedenen Arten von Bremsbelägen, die es am Markt zu kaufen gibt?

Metallisch

Ohne Zweifel ist dies die am weitesten verbreitete Kategorie von Bremsbelägen. Man findet sie an sehr vielen Fahrzeugen der unterschiedlichsten Art. Sie sind oft Mischungen aus ganz unterschiedlichen Metallen wie Kupfer, Eisen, Graphit oder Stahl, die durch spezielle Bindemittel zu massiven Bremsbelägen verschweißt werden.

Die Kosten sind natürlich immer ein wichtiger Faktor und diese Art von Bremsbeläge werden in Massen produziert, wodurch sie eine gute Lösung für den Massenmarkt sind. Metalle leiten sehr gut Hitze ab und haben genug Widerstandsfähigkeit um so gut wie jeden Typ Fahrzeug zum stehen zu bringen. Der Nachteil an metallischen Bremsbelägen ist, dass sie zu einer schnelleren Abnutzung anderer Teile der Bremsanlage führen können und deutlich schwerer sind als Bremsbeläge aus anderen Materialien.

Organisch

Früher waren Bremsbeläge aus Asbest. Der Vorteil war, dass es sehr viel Hitze aufnehmen kann, ohne die Funktion zu beeinträchtigen. Da Asbest-Staub jedoch sehr gesundheitsschädlich ist, ist man zu anderen Materialien über gegangen. Heutzutage benutzt man in der Natur vorkommende Stoffe wie Glas oder Gummi, weshalb keine gefährlichen Nebenprodukte entstehen. Ein weiteres Material, das sich für Bremsbeläge sehr gut eignet, ist Kevlar. Es absorbiert viel Hitze, erzeugt beim Abrieb aber keine gesundheitsgefährdenden Stoffe.

Der andere große Vorteil, den viele dieser Alternativen haben, ist dass sie weicher sind und deshalb beim Bremsen weniger Geräusche erzeugen als härtere Materialien.

Für welche Art von Fahrzeug eignen sich also organische Bremsbelägen? Da sie stärker verschleißen, benutzt man sie idealerweise an kleineren Autos, da zu schnelle oder zu schwere Fahrzeuge zu viel Abrieb erzeugen würden und so die Bremsbeläge nicht lange halten würden.

Keramik

Diese Bremsbeläge kosten ein kleines Vermögen. Dafür liefern sie aber eine unschlagbare Bremsleistung und Haltbarkeit, sind aber vor allem aufgrund ihres geringen Gewichts die im Motorsport und bei Sportwagen das Material der Wahl. Ihren Leistungsvorteil können sie aber im normalen Straßenverkehr nicht ausspielen. Wer aber auch mal auf der Rennstrecke fährt und es sich leisten kann, findet hier eine lohnende Investition.